Im Jahre 1946, als das Bergamt Koblenz-Nord die Genehmigung für einen untertägigen Abbaubetrieb am Rechberg bei Olk erteilte, wurde die Region Bergbaurevier. Eigentümer dieses Betriebes waren die Trierer Gipswerke Sartor & Engel, womit die bis heute andauernde Bergbautradition der Familie Engel aus Trier begann. Von 1946-1960 wurden im Werk Trier Modell-, Bau- und Stuckgipse hergestellt.

Bis 1968 wurde das Sulfatlager bei Olk untertägig im Kammerfestenbau in zwei Grubenfeldern abgebaut. 1966 begann dann mit der Auffahrung des Bergwerks „Horst“ bei Ralingen die Erschließung eines weiteren Grubenfeldes.

Der dortige Abbau wurde 1982 stillgelegt. Im selben Jahr wurde ca. 660 Meter südwestlich mit der Ausrichtung des Bergwerks „Horst-Peter-Stollen“ begonnen. Dieses Bergwerk umfasst heute fünf Baufelder, aus denen die Förderung erfolgt. Weitere Reserven werden in drei zusätzlichen Baufeldern aus- und vorgerichtet, so dass die Förderung auch für die nächsten Jahrzehnte gesichert ist.