Geologie

 Das Gips-Anhydrit Bergwerk „Horst Peter-Stollen“ liegt in einer geologischen Baueinheit, die als „Trier-Bitburger-Triasmulde“ bezeichnet wird. Die Ablagerungen der Trias (vor ca. 253 bis 202 Mio. Jahren) in diesem Bereich gehörten wiederum zu der Großeinheit des Germanischen Beckens. Die „Trier-Bitburger-Triasmulde“ ist zwischen den Festländern „Rheinischem Massiv“ und „Brabanter Massiv“ zu lokalisieren.

Der geologische Schnitt durch die „Trier-Bitburger-Triasmulde“ zeigt die genaue Lokation der Grube und die wichtigsten geologischen Elemente. Die Gipslagerstätte liegt in Gesteinen des Muschelkalk (genau mm1; Muschelkalk: vor 246 – 239 Mio. Jahren).

Die im Abbau befindliche Lagerstätte hat eine Mächtigkeit von ca. 10 m. Gips ist ein sogenanntes Ausfällungsgestein. Meerwasser wird zum Beispiel in einer Lagune durch Verdunstung konzentriert, so dass sich die Inhaltsstoffe anreichern. Überschreitet die Konzentration einen bestimmten Wert fällt Gips (CaSO4 * 2 H2O) aus. Im weiteren Verlauf der Diagenese wird das Wasser ausgetrieben und es bildet sich Anhydrit (CaSO4), sozusagen „Wasserfreier Gips“. Zu einem späteren Zeitpunkt kann sich bei passenden Umweltbedingungen der Anhydrit wieder teilweise oder ganz zu Gips umbilden.

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