Gipsabbau im Bergwerk
Horst-Peter-Stollen

Im Bergwerk Horst-Peter-Stollen wird als Abbauverfahren der Kammerfestenbau angewendet.

Stark vereinfacht beschrieben werden zunächst «tunnelartig» Strecken so erstellt, dass quaderförmige Bereiche der Lagerstätte stehen bleiben. Diese nennt der Bergmann «Festen». Sie dienen dazu, dass das Deckgebirge an seiner Ausgangsposition verbleibt. Je nach Ausprägung der Lagerstätte kann es sich ergeben, dass später noch Teile der Lagerstätte gewonnen werden, die beim Erstellen der Strecken noch nicht gelöst wurden.

Das Gestein wird in der Regel durch Bohren und Sprengen gelöst. Dazu werden mit Bohrwagen Sprengbohrlöcher gebohrt. In diese wird später dann pulverförmiger Sprengstoff eingeblasen. Jeweils am Ende eines Arbeitstages wird gesprengt. Hierbei sind die Sprengstoffmengen und die Zündzeitpunkte so aufeinander abgestimmt, dass keine Beschädigungen oder grössere Erschütterungen verursacht werden.

Das gelöste Gips-/Anhydritgestein wird mit Radladern auf Muldenkipper geladen. Die Muldenkipper bringen es dann zur Aufbereitung. Dort wird es zerkleinert, im Fachdeutsch «gebrochen». Von der Aufbereitung aus gelangt das Gips-/Anhydritgestein zu Vorratssilos, aus denen dann die Verladung erfolgt.

Der Bergmann nennt die Decke eines Grubenbaus «Firste». Diese wird regelmässig daraufhin überprüft, dass sie stabil ist, und dass nichts aus ihr herunterfällt. Nur an sehr wenigen Stellen muss dafür eine zusätzliche Sicherung erfolgen, beispielsweise in den Strecken, die in das Bergwerk hereinführen. Es gibt viele weitere Arbeitsschritte, vor allem mit den Zielen Produktqualität, Arbeitssicherheit, Umwelt- und Gesundheitsschutz.

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